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Mama in Miami

Mama zu Besuch in Miami

Sightseeing, Einkaufen, Essen, Entspannen - Urlaub

Ich war unglaublich aufgeregt und voller Vorfreude, dass meine Mutter mich nun endlich in Miami, meinem neuen Zuhause, besuchen würde. Selbstverständlich hatte ich sie zwischendurch in Berlin besucht, aber ich wollte irgendwann, dass meine Mutter sieht wo und wie ich hier lebe: Dazu gehörte für mich unter anderem wo ich gerne Eis esse, an welchem Strand ich mich sonne und ins Wasser springe, wo ich gerne Fahrrad fahre und wo ich einkaufen gehe. Bereits letzten November war ein Besuch fest geplant gewesen. Allerdings machte uns zu dem Zeitpunkt die "Air Berlin-Pleite" einen dicken Strich durch die Rechnung und sowohl das Geld als auch der Flug waren "futsch". 

Tja, das muss man sich mal vorstellen, man rechnet fest damit, jemanden zu sehen und freut sich auf die gemeinsame Zeit und dann geht die Fluggesellschaft in die Insolvenz und kann keine Alternative anbieten.

Dieses Mal ging es deshalb mit Swiss Air für meine Mutter über Zürich nach Miami. Bereits eine Woche vor ihrer Ankunft hatte ich das Haus komplett auf den Kopf gestellt, ihr Platz im Schrank frei geräumt, das Gästebett hergerichtet, den Kühlschrank bis zum platzen mit Lebensmitteln voll gestopft und ingesamt alles so vorbereitet, sodass ich schließlich sicher war, dass sie sich wohl fühlen würde. Ebenfalls hatte ich zusätzlich zu meinen Miami Kenntnissen nochmal gründlich recherchiert, um ihr für den zweiwöchigen Aufenthalt die Vielfalt Miamis zeigen zu können. 

Tag 1 - Der Tag der Ankunft

Durch die Passkontrolle kam sie schnell, so konnte ich sie nur eine halbe Stunde nach der Landung in der Empfangshalle des Flughafens in die Arme nehmen. Trotz der Zeitverschiebung von 6 Stunden und der Ankunft am Abend war sie erstaunlich fit, weshalb wir kurzerhand im South Pointe Park in Miami Beach spazieren gingen. Da im April die Sonne in Miami erst gegen 20Uhr untergeht, konnten wir dort den Sonnenuntergang beobachten, der sich über dem auf der anderen Seite liegenden Bayfront Park erstreckte.

Der South Pointe Park bietet eine gepflegte Flaniermeile direkt am Wasser mit Blick vis-a-vis auf die nur mit der Fähre oder dem Hubschrauber erreichbare und millionenschwere Fisher Island. Rechts davon liegt in der Ferne der Bayfront Park und dahinter die Stadtteile Downtown und Brickell, die eine imposante Skyline bilden. An der Spitze des Parks gelangt man zum Pier auf dem man Richtung Atlantik spazieren kann. Rechts vom Pier befindet sich South Beach. 

Die Firma Citi Bike stellt am South Pointe Fahrräder zum Verleih bereit, die an einem Automaten mit Kreditkarte gebucht werden können. Von hieraus  kann man nämlich wunderbar eine Fahrradtour auf den hübsch angelegten Beach Boardwalks Richtung Norden immer am Strand entlang unternehmen. 

Nach einem Abstecher bei einem meiner bevorzugten Supermärkte namens Whole Foods, einem gut sortieren Supermarkt mit überwiegend Bioprodukten, ging es schließlich nach Hause und somit war der Tag der Ankunft auch schon vorüber.

Tag 2

Am nächsten Morgen ging es direkt zum Pilates Kurs bei LA Fitness in North Miami Beach. Im Anschluss fuhren wir zum Bayfront Park, den wir am Abend zuvor aus der Ferne gesehen hatten. Vorab hatten wir online Tickets für eine Sightseeing-Tour mit dem Schnellboot gebucht, die im Hafen vom Bayfront Park startete. 

Die Touren können selbstverständlich auch vor Ort gebucht werden. Zumeist kann man jedoch bei einer online Buchung Geld sparen und an Ferientagen empfiehlt es sich in jedem Fall rechtzeitig Tickets zu kaufen. 

Bei strahlend blauem Himmel gingen wir um 11:30h an Board. Die Fahrt mit dem Speedboat dauerte 45 Minutnen. Zunächst eröffnete sich ein unglaublich schöner Blick auf die hinter uns liegende Skyline von Miami, die vom Wasser aus eine völlig andere Wirkung auf den Betrachter hat. Da fühlt man sich schnell wie in einem Film, wenn einem der Wind ins Gesicht weht, die Sonne das Meer glitzern lässt, die energiereiche Musik auf dem Boot gute Laune versprüht und man von einer atemberaubenden Kulisse umgeben ist.

Nachdem wir die Hafenzone verlassen hatten, ging es mit Full Speed raus in den Atlantik. An South Beach vorbei, ging es in einer wellenreichen Wendung zu den Luxusimmobilien der Prominenz auf Star Island. Unsere dynamischen Guides verstanden es mit guter Laune die Stimmung voranzutreiben und machten einen tollen Job bei der Erläuterung der verschiedenen Orte, die wir besichtigten. 

Wer gerne mit dem Boot auf dem Wasser unterwegs ist, auf Schnelligkeit "abfährt" und mal eine andere Art des Sightseeing’s erleben möchte, der sollte unbedingt die Tour mit Thriller ausprobieren.

Im Anschluss gab es Mittagessen im Bubba Gump. Durchaus passabel. Selbstverständlich musste ein Dessert folgen, weshalb wir zur 10 Minuten entfernten Midtown Ice Creamery fuhren. Eine frische Waffel mit selbst gemachtem Eis stand auf dem Speiseplan. Lecker!

 

Da wir uns wortwörtlich um die Ecke von Wynwood befanden, spazierten wir daraufhin noch durch die Art Gallery und schauten uns die umgebende Streetart an.  

Tag 3

Klar, dass man auch noch am dritten Tag nach der Ankunft von seiner Mutter um 6h morgens geweckt wird — Jetlag…also ging es direkt um 8h zum Zumba-Kurs, weil: Mama war wach und aktiv! 

Auf dem Tagesplan stand nach einem Frühstück am Pool klischeehaftes Miami Sightseeing: Miami Beach, Lincoln Road, Espanola Way. Selbstverständlich habe ich dabei darauf geachtet, die typische „Touri-Tour“ besonders zu gestalten. Also genossen wir zunächst den umwerfenden Ausblick auf das Wasser vom Lido, einem Restaurant des The Standard Hotels.

Mama war sichtlich angetan von der Atmosphäre und dem F’rosé…

Zum Lunch gab es bei ihr das Crispy Chicken Milanese mit Rucola oder dem im Deutschen so melodisch klingenden „RAUKE“ Salat, Parmesan und Zitrone für 25 USD. 

Mir war nach etwas „Hipsterigem“ zu Mute:  Roasted Veggie Buddha mit mariniertem Tofu, Brokkoli, Blumenkohl, Quinoa, Gurke, Avocado und einem orientalisch klingenden Tahini Dressing für 15 USD. 

Klar, dass wir im Anschluss nach einem Dessert schmachteten und bei den heißen Miami Temperaturen konnte dies nichts anderes sein als ein Eis! Weiter ging es also mit unserer Miami Beach Tour auf der Collins Ave. Hier folgt nun mein Insider Tipp. Eigentlich ist es eine ziemlich abgefahrene Mode Boutique, die zu aller Überraschung über eine Softeismaschine verfügt. Der Laden nennt sich KITH Treats und hat nicht nur ausgefallene Klamotten, sondern auch ebenso ausgefallene Eiskreationen. Meine Mutter war angesichts dieser Vielfalt an Zutaten wie Marshmallows, Apfelringen, Oreo Keksen und co recht skeptisch und entschied sich für eine ziemlich langweilige Variante: Softeis, Sorte Schoko, Twix. Indessen bestelle ich mir „The Bam Bam“ mit Rice Krispies, Cinnamon Toast Crunch, Cookie Krisp, KitKat, crushed Oreo und Marshmallows. Das alles zerkleinert in einem Vanillesofteis Swirl vereint, schmeckt einfach unwiderstehlich. Und was soll ich sagen? Meine Mutter probierte und musste feststellen, dass meine Variante irgendwie doch viel besser schmeckte und sie beim nächsten Mal das Gleiche nehmen würde. 

Mit dem Eis bewaffnet ging es zur Lincoln Road, Miamis Fußgängerzone mit schicken Geschäften und kulinarischen Verlockungen. Lange konnten wir nicht umherschlendern, da nach ein paar Gehminuten Victorias Secret folgte. Den Rest kann man sich denken…

Zu guter Letzt fuhren wir von dort aus zum eigentlich fußläufig entfernten Espanola Way — Aber Amerikaner fahren ja überall hin. (Jetzt bitte das Emoji mit den nach oben rollenden Augen vorstellen.)

Dieser Abschnitt des Espanola Ways Ecke Washington Ave ist für ein romantisches Dinner mit spanischem Flair zu empfehlen. Dass man hier in Miami ist, würde wirklich niemand vermuten. Häufig gibt es hier auch kleine Stände mit handgearbeiteten Produkten wie beispielsweise selbstgemachte Seife, die wir von hier mit nach Hause nahmen. 

Am Abend machten wir uns dann auf den Heimweg nach North Miami Beach. Davor legten wir einen Zwischenstopp bei Laurenzo`s Italian Supermarket ein und kaufen alles für ein  „Abendbrot“: Ofenfrisches Ciabatta, aus Italien importierte Mortadella, Fenchelsalami, Buffala Mozzarella und Tomaten. Die weniger in diese Aufzählung passende Leberwurst, war auch dabei.

Es sei am Rande erwähnt, dass gute Leberwurst in Miami zu finden, recht schwierig ist. In den regulären Supermärkten wird sie nicht angeboten und selbst bei den an jeder Ecke zu findenden Aldi Supermärkten gibt es keine deutsche Leberwurst. Dementsprechend lebensrettend ist es, dass Laurenzo Leberwurst von der deutschen Fleischerei Schaller & Weber in New York ordert. 

Tag 4

Nach so viel Action wurde es Zeit einen Tag der Entspannung einzulegen. Nachdem wir wie jeden Morgen uns sportlich betätigt hatten, dieses Mal war es Pilates, ging es zum 25 Minuten entfernten Hollywood Beach. Ein Strand mit einer Promenade an der sich Hotels, Café, Bars, Restaurants und Geschäfte aneinander reihen. Mehr Infos zu diesem Strand gibt es in meinem Blogeintrag über Strände in Miami und Umgebung

Da Mama einen amerikanischen Burger probieren wollte, fuhren wir auf dem Nachhauseweg bei der bekannten fast food Kette Five Guys vorbei. Mamas Fazit: Der Burger von Burgermeister schmeckt aber besser. 

Ein kurzer Exkurs: Burgermeister ist eine einzigartige Burger Imbissbude, die sich unter einer U-Bahn Brücke am Schlesischen Tor in Berlin in einem ehemaligen Toilettenhäuschen befindet.

 

Zum Abschluss des Tages ging es in die Aventura Mall. 

Ich persönlich finde diese von allen Malls, die Miami zu bieten hat, am schönsten. Wichtig war aber hier nicht nur das Victoria Secret Geschäft, sondern auch die Cheesecake Factory. Hier gibt es meiner Meinung nach den besten Cheesecake und den leckersten Vanille Shakes.

Bei all den Köstlichkeiten war es dementsprechend angebracht, jeden Tag Sport zu treiben. Aber ähnlich wird es wahrscheinlich vielen gehen: Man möchte in der kurzen Zeit, die einem zur Verfügung steht, möglichst alle Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights, die eine Stadt zu bieten hat, präsentieren. Naja – passiert ja nicht all zu oft. ;)

Tag 5

Bevor es mit der Schlemmerei weiterging, verbrannten wir noch unsere Extra-Kalorien vom Vortrag beim morgendlichen Zumba Kurs. Dann folgte ein "typisch amerikanisches" Frühstück bei "Denny`s". Hier kamen Hashbrowns, Eier und natürlich Pancakes auf die Teller.

Wer die klassische Diner-Atmosphäre eines authentisch-amerikanischen Schnellrestaurants erleben möchte, ist bei Denny's genau richtig. Man sollte allerdings auf die Adresse achten, denn manche Filialen sind weniger schön. Wir waren in der Filiale in Midtown, die auf jeden Fall zu empfehlen ist. 

 

Auf dem weiteren Tagesprogramm stand ein Ausflug nach Key Biscayne. Von Midtown ist es eine halbe Stunde bis zu der durch eine Brücke erschlossenen Insel. Und dieser Katzensprung lohnt sich für jeden in Miami! Kaum hat man die Brücke überquert, die Skyline von Downtown und Brickell im Rücken (übrigens ein hübsches Fotomotiv), befindet man sich in einer anderen Welt. War man eben noch von Hochhäusern umgeben, ist es nun eine üppige Flora, die einen die ganze Fahrt bis zur Spitze der Insel begleitet. Hier findet man einen nostalgischen Leuchtturm namens Cape Florida Light, der tatsächlich jeden Hurrikan überstanden hat. 

Sportlich wie wir sind, trotzten wir der Hitze und stiegen die zahlreichen Stufen im Inneren des Leuchtturms empor, um am Ende mit einem malerischen Ausblick auf Key Biscayne belohnt zu werden. 

Neben dem Leuchtturm befindet sich ein Replikat des damaligen Hauses des Leuchtturmwärters und seiner Familie. Ein Verein fördert hier die Vermittlung der Geschichte des Leuchtturms und seiner Umgebung. Das Haus kann besichtigt werden. 

 

Fährt man wieder zurück Richtung Norden, gelangt man zum Crandon Park. Hier befindet sich einer der schönsten Strände. Mehr Infos hierzu gibt es in meinem Blogeintrag über die besten Strände in Miami und Umgebung

 

Nach dem Ausflug in die idyllische Karibik Miamis, ging es wieder ins Getümmel, auch in der Karibik: Lille Havanna. 

Im kubanischen Viertel Miamis ist es laut. An jeder Ecke gibt es Bars mit Live-Bands, tanzende Leute, Wasserdampf der von der Decke sprüht, Ventilatoren, handgedrehte Zigarren und selbstverständlich kubanische Küche und Eis! Bevor wir also die Calle Ocho entlang spazierten, führte unserer Weg zunächst in das Azucar, um ein original kubanisches Eis zu probieren. Das Eis des Azucar ist übrigens von allen Eisdielen, die wir besuchten und es waren viele, der Favorit meiner Mutter. 

Unser ausgesprochen cremiges Eis, genossen wir auf einer Bank am Domino Park, in dem ältere Herren sich zum Domino und Schachspielen treffen.

In Little Havanna sollte man in jedem Fall die Hauptstraße hinauf und hinunter schlendern, da es überall tolle Restaurants und Geschäfte gibt. Das Ball & Chain war dabei mein persönliches Highlight. Beim Betreten der Restaurant-Bar mit einer kubanischen Band befand man sich plötzlich mitten in Havanna. Das Interieur ist nostalgisch und das Etablissement blickt auf eine Historie mit Beginn in den 1930er Jahren zurück. 

Tag 6

Der erste Tag mit "schlechtem" Wetter. In Miami bedeutet das: Kurzzeitige Schauer und bewölkter Himmel bei warmen Temperaturen. Eine Lösung für dieses Wetter war schnell gefunden: Die Sawgrass Mills Mall.

Meine Mutter hatte ich bereits vorgewarnt. Diese Outlet Mall ist ein beliebtes Shopping-El Dorado für Touristen. Von Miami Beach aus gibt es sogar kostenpflichtige Shuttle zu der 65 km entfernten Einkaufsmöglichkeit. Es war also nicht verwunderlich, dass hier viele Menschen, mit vielen Koffern anzutreffen waren. Wer jetzt denkt, dass diese Koffer im Geschäft vor Ort gekauft wurden, weil sie so günstig sind, hat weit gefehlt. Die professionellen Shopper bringen entweder Koffer mit oder kaufen diese in der Mall, um darin die Shopping-Beute zu verstauen und von den achtundzwanzig Einkaufstüten ungehindert weiter auf Schnäppchenjagd gehen zu können. 

Leider war dieser Tag des schlechten Wetters ein Sonntag, weshalb wir mit einem besonderen Ansturm an Profi-Shoppen konfrontiert wurden. Mein Rat: Unter der Woche hier shoppen gehen, eigentlich lohnt es sich. Die Mall ist sehr hübsch angelegt, mit tollen Shops und Angeboten, Luxus-Outlet Stores und Outdoor Restaurants. 

 

Nachdem auch wir so einige Schnäppchen ergattert hatten, ging es zu meiner Lieblingseisdiele: Coldstone Creamery

Mein Favorit ist hier das vereinfacht geschriebene "Germanschokoladencake" Eis in einer frisch gebackenen, krossen Waffel. Das Besondere ist hier, dass auf einer kalten Steinplatte, die gewünschten Zutaten zerkleinert und mit dem Eis vermengt werden. Bei mir ist es Schokoladeneis, mit einem Stück Brownie, Karamellsoße, Kokosraspeln und Pekannüssen. 

Tag 7

Kommt es nur mir so vor oder schreibe ich hier nur über Eis? Da muss ich doch glatt schmunzeln. 

Dafür war dieser Tag vollgepackt mit körperlicher Betätigung: Morgens mal wieder Zumba und im Anschluss ging es zum Fahrradverleih nach Miami Beach. Für 8 USD die Stunde bekommt man bei South Florida Trikke ein ordentliches Fahrrad in zu Miami passenden Pastellfarben. Auf Wunsch gibt es auch einen Fahrradkorb dazu. Wasser gab es kostenfrei oben drauf, inklusive freundlichem Kundenservice. Das sollte man einem CitiBike-Verleih meiner Meinung nach vorziehen. 

 

Von dort aus ging es dann am Miami Beach Boardwalk mit dem Fahrrad bis nach South Pointe zum Pier und ganz in den Norden der Insel. Eine tolle Strecke für eine Fahrradtour, mit vielen Möglichkeiten Zwischenstopps für einen Sprung ins Meer, auf einer Bank im South Pointe Park oder einem der Restaurants am Ocean Drive einzulegen. 

Tag 8-10 Bahamas

Die folgenden drei Tage verbrachten wir auf den Bahamas. Von diesem Kurztrip werde ich in einem gesonderten Blogeintrag für euch berichten. Seid gespannt auf Nassau und Exuma!

Tag 11

Nach unserem Zumba Ritual ging es erstmal zu einem Casting, das ich von meiner Modelagentur in Miami erhalten hatte. Da wir uns deshalb sowieso ziemlich weit im Süden Miamis aufhielten, probierten wir gleich ein nahegelegenes Eiscafé namens "Wall's old fashioned Ice Cream" aus. Dies belegte allerdings nach unserer weitreichenden Eiscreme Erfahrung nur den letzten Platz unseres Rankings. 

Leider regnete es an diesem Tag recht häufig, weshalb unser Abstecher zur Coconut Grove, dem Park und einer hübsch angelegten Einkaufsmeile wortwörtlich ins Wasser fiel. Wir stauten uns somit am späten Nachmittag zurück Richtung Norden und machten Halt in Midtown. Nachdem wir hier in den Geschäften etwas gestöbert hatten, trafen wir uns mit Jeff bei meinem Lieblings-Asiaten zum Dinner. Black Brick ist ein hippes und lockeres Restaurant der pan-asiatischen Küche. Mein Favorit ist hier das Orange Peel Black Angus Flank Steak!

Ist es eigentlich auffällig, dass ich so viel über Essen schreibe? Ich muss lachen. Ich liebe einfach gutes Essen!

Tag 12

ZUMBA – und dann ging es ab zum Strand. Mein Tipp für einen entspannten Tag am Strand ist der Haulover Beach. Mehr Infos gibt es hierzu in meinem Blogeintrag zu Strände in Miami und Umgebung

Wer kennt es nicht? Nachdem man im Wasser war wird man hungrig. Zum späten Mittagessen machten wir uns deshalb auf den Weg nach Aventura zu Salsa Fiesta, eine mexikanische Restaurantkette mit für Miami-Verhältnisse günstigen Preisen und leckeren, frischen Gerichten. 

Tag 13

Mal etwas anderes am Morgen: An diesem Tag joggten wir an unserem Haus gelegenen Creek entlang. Daraufhin trafen wir uns mit meiner Freundin in Fort Lauderdale zum Brunch, um im Shooters das Essen und den Ausblick auf das Wasser zu genießen. Anschließend wollte ich mit meiner Mutter an den Strand und die Flaniermeile in Fort Lauderdale. Zuvor blieben wir aber in Las Olas stecken. Eigentlich wollte ich ihr vorab nur den hübschen Las Olas Boulevard zeigen, doch es gab einfach zu viele kleine, individuelle Boutiquen, an denen wir nicht ohne in sie hineingeschaut zu haben, vorbei kamen. Hier fanden wir unter anderem diese farbenfrohen Armbändchen (siehe unten).

Tag 14 - Der Tag der Abreise

Am letzten Tag frühstückten wir im "The Bagel Cove" in Aventura. Hier gibt es unglaublich leckere Bagel und hausgemachte Aufstriche und co. Das lag praktischer Weise auf dem Weg zum Haulover Beach. Dort blieben wir noch knapp drei Stunden bevor wir wieder nach Hause fuhren, um zum späten Nachmittag entspannt zum Flughafen fahren zu können. 

 

Und dann, tja – aller Abschied is schwer. Als ich meine Mama am Flughafen ein letztes Mal drückte, konnte ich meine Tränen nicht zurück halten. Es war so eine schöne und erlebnisreiche Zeit gewesen, einfach mal nur Mutter und Tochter. 

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Comments: 2
  • #1

    Anne (Sunday, 13 May 2018 13:57)

    Liebe Anne. Danke für diesen wunderschönen Bericht. Es ist, als wäre ich dabei gewesen. Ganz liebe Grüße. �

  • #2

    Anne Julia (Saturday, 26 May 2018 00:11)

    Anne :)
    Vielen Dank für deine Kommentar. Ich freue mich, dass du meine Blogeinträge so aktiv verfolgst!